Dr. Elke Paul

Mein Hauptbetätigungsfeld als Dipl. Sozialpädagogin war Erlebnispädagogik. Dort habe ich gelernt, wie positiv sich diese Form des außerschulischen Lernens auf das Wohlergehen, die Motivation und das Engagement von jungen Menschen auswirken kann. In meiner Arbeit als Erziehungswissenschaftlerin und Sozialanthropologin habe ich an vielen Schulen in den USA, UK, Australien, Malaysia und Deutschland Kurz- und Langzeitstudien zu innovativen Lernformen und alternativen Schulformen und Schulkulturen durchgeführt.

 

Während meiner Dissertation in einem deutschen Industrieunternehmen forschte ich darüber, wie sich soziale Verantwortung und Wohlergehen in Strukturen der Organisation verankern lassen. Als langjährige Leiterin und Besitzerin eines Yoga Studios in Sydney mit dem Schwerpunkt Teenage Well-being rückte das Thema mentale Gesundheit in den Vordergrund. Zahlreiche Jugendliche sind mental belastet oder krank, ohne Hilfe zu erhalten. Präventive Maßnahmen könnten das Abrutschen in eine Krise verhindern, aber es stehen nicht genügend Ressourcen zur Verfügung, dieses Wissen zu vermitteln.

 

Während meines Studium der Positiven Psychologie entwickelte ich ein Curriculum, dass meine Kenntnisse aus obigen Bereichen zusammenfasst und mittlerweile in Schulen in Malaysia und Deutschland (Berlin) unterrichtet wird. Derzeit bin ich bei der BBIS, einer Internationalen Schule in Berlin als Schulentwicklungsberaterin tätig, um Positive Education zum Kern der Schulkultur und zu einem festen Teil des Curriculums zu machen. Dies umfasst die Fortbildung des gesamten Kollegiums, Positive Education Klassen, Well-being Evaluierungen, Yoga und Meditationsunterricht  und Positive Education Forschungsteams zur Weiterentwicklung der Thematik. Diese Entwicklung in anderen Schulen und Einrichtungen im Bildungsbereich anzustoßen ist meine größte Motivation.

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