1. Kongress des Dachverbandes für Positive Psychologie in Berlin

Der Kongress des Dachverbandes in Berlin vom 17.-18.9.2016 machte deutlich, dass die Positive Psychologie auch im deutsch-sprachigen Raum immer mehr an Unterstützern und an Einfluss gewinnt. Eine zunehmende Zahl von Wissenschaftlern, die der Positiven Psychologie vor einigen Jahren noch kritische gegenüberstanden, berichten nun auf Kongressen und in ihren Publikationen über die fruchtbaren Ansätzen, die dieser Zweig der Psychologie für viele Bereiche der psychologischen Forschung und der praktischen Anwendung in der Bildung, dem Gesundheitswesen, der Wirtschaft und anderen Bereichen liefert. Neben den Wissenschaftlern nutzen auch immer mehr Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft die Erkenntnisse, dass Führungsstile, die auf Erkenntnissen der Positiven Psychologie basieren, sowohl wirtschaftlich effektiv sind, als auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld nachweislich erhöhen. In seiner Begrüßung führte Professor Dr. Michael Eid von der Freien Universität Berlin zahlreiche Beispiele an, wie dieser Wissenschaftszweig auch an der FU seinen festen Platz gefunden hat. Er verwies darauf, dass Albert Bandura und Ed Diener - für Prof. Eid der eigentliche Begründer der Positiven Psychologie - die Ehrendoktorwürde der FU erhalten haben. Das zeige u.a., wie die Positive Psychologie an der FU geschätzt wird. Aus seiner Sicht hat sich die Positive Psychologie in den letzten 5 Jahren zunehmend etabliert. Sie sei auf einem guten Weg

 

Gerd Mangelsdorf