Intensivworkshop Compassionate Integrity Training (CIT)

Der Intensivworkshop vermittelt den Inhalt des gesamten Compassionate Integrity Trainings (CIT) und bietet für alle zehn Module unterschiedliche Übungen von Meditation über Achtsamkeitsdialoge, Gruppenaktivitäten bis hin zu Selbstreflektionen an.

 

Was ist CIT?

CIT ist ein ganz neues, mehrteiliges Trainingsprogramm, bei dem wir grundlegende menschliche Werte als Kompetenzen auf- und ausbauen, um ein individuelles, soziales Wachsen und Gedeihen auch in den jeweiligen Umgebungen und Systemen zu ermöglichen. Es ist ein stärkenorientiertes, resilienzbasiertes Training, das insbesondere auf den neusten Erkenntnissen der Neurowissenschaften, der Psychologie, der Forschung zu Traumata, der Friedens- und Konfliktforschung sowie der Meditationsforschung und des „Sozialen und Emotionalen Lernens“ (SEL) basiert. Entwickelt wurde CIT von 2015 bis 2018 von Prof. Brendan Ozawa-de Silva und Prof. Michael Karlin (Center for Compassion, Integrity and Secular Ethics, Life University, USA) unterstützt durch eine Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern und Praktikern.

 

CIT basiert auf der Erkenntnis, dass wir Menschen von Natur aus zunächst mitfühlsam und fürsorglich sind und dass wir Mitgefühl und andere pro-soziale Eigenschaften auch trainieren und erhöhen können mit messbaren Veränderungen für unser Gehirn, unsere Gesundheit und unser Verhalten. Es geht bei CIT nicht nur um das Anzapfen unseres Potenzials, sondern auch um die Ausweitung auf Menschen, die wir nicht im Blick haben, auf die unser Verhalten aber Auswirkungen haben kann und deren Verhalten umgekehrt auch unser Leben beeinflussen kann. Der Blick für diese wechselseitige Abhängigkeit wird in CIT ebenso geschult wie die eigene Resilienz und ein verbessertes Miteinander.

 

CIT wird in drei Lernblöcken und auf drei Lernebenen vermittelt. Die drei Lernebenen sind (1) die Vermittlung von Wissen, (2) das Praktizieren durch Übungen bzw. die Anwendung im Alltag und (3) das Verinnerlichen des Wissens. Dass wir unsere Gehirnstrukturen und die neuronalen Funktionen durch Übung ändern können (Neuroplastizität), war entscheidend für die Entwicklung dieses Trainingsprogramms. Wie beispielsweise ein Musikinstrument, können wir auch andere Fähigkeiten und Werte so ausbilden, dass sie durch nachhaltige, repetetive praktische Anwendung auf eine Art verinnerlicht werden, dass sie spontan werden und unmittelbar zu uns gehören. So wird das erlernte Wissen auf der tiefsten Ebene transformativ.

 

Inhaltlich handelt es sich bei den drei Lernblöcken um die (1) persönliche, (2) die zwischenmenschliche und (3) die systemische Ebene. Der erste Lernblock beginnt mit Kompetenzen der Selbstwahrnehmung und – regulierung und geht auf dieser Basis zu der Ebene des sozialen Miteinanders, an dessen Etappenziel echtes Mitgefühl steht, um dann auf die dritte Ebene zu kommen: zum Engagieren im jeweiligen Systemkontext mit Blick auf die wechselseitige Abhängigkeit, in der wir alle stehen.

 

In diesen 2 1/2 Tagen bekommt das Vermittelte zwar auch persönlichen Bezug, eine Voraussetzung dafür, dass das Wissen transformativ wird. Damit der CIT Stoff aber zu nachhaltiger Veränderung führt, bedarf es der nachhaltigen Übung und auch Anwendung im Alltag: Vom Kopf zum Herz zur Hand. Der Workshop kann hier nur Impulse geben und das Wissen vermitteln. Auf diese Reise wollen wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schicken. Wer reist mit?

 

Teilnehmende bekommen ein Zertifikat vom Center for Compassion Integrity and Secular Ethics CCISE, das zur Ausbildung als CIT-Trainer/in (Level1) berechtigt. Zurzeit ist die Trainer/innenausbildung ausschließlich auf Englisch über das Center for Compassion Integrity and Secular Ethics CCISE in den USA auch als online Kurs möglich. (siehe unter https://www.compassionateintegrity.org ). Grundsätzliches Ziel ist es, auch die Trainerausbildung hier in Deutschland zu ermöglichen.

 

Wann:

20. - 22. Februar 2020

Donnerstag: 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Freitag:         09.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Samstag:      09.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Wo:

Deutsche Gesellschaft für Positive Psychologie (DGPP),

12437 Berlin, Am Treptower Park 17.

 

Investment:

Euro 360, inklusive gedrucktes CIT Handbuch auf deutsch,

Bei Interesse an einem Schnupperkurs am 7.11., 8.11.,15.11., 22.11. und 29.11. für jeweils 4 Stunden im VitaHausBerlin, Provinzstr. 40 – 44, 13409 Berlin sind alle Infos über mail@pelzer-konfliktpraevention.de 

erhältlich.

 

Für wen ist der Kurs zugeschnitten:

Der Intensivworkshop ist offen für alle Interessierte. Da CIT auf säkularer Ethik basiert, ist das Programm mit allen Glaubens- oder auch Nicht-Glaubensrichtungen kompatibel und eignet sich daher auch für Arbeiten im interkulturellen und interreligiösen Kontext.

 

Zertifizierte CIT-Trainerin:

Anja Pelzer-Brennholt

 

 

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