DGPP Summit 2017

PP Ausbildung mit großer Wirkung

Die Summit der DGPP 2017 machte deutlich, wie die Ausbildung in Positiver Psychologie dazu beiträgt, dass Menschen mit innovativen Ansätzen in ihre jeweiligen Lebens- und Arbeitswelten erfolgreich hineinwirken. Die unterschiedlichen Rednerinnen und Redner demon-strierten eindrucksvoll, wie die wissenschaftlich fundierten Modelle, kreativ und passgenau umgesetzt, Wachstum und positive Entwicklung von Mensch und Organisation ermöglichen können. Wie genau kann diese Wirkung entstehen? Diese Frage zog sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Vorträge.

 

Die Antworten beleuchten dabei vor allem drei Aspekte:


1. Um Eingang in ein System zu finden und Menschen für die PP zugewinnen, ist das Anknüpfen an einem kon-kreten Bedarf der Schlüssel:

  • Im Jobcenter Osnabrück  dient die gesetzliche Vorgabe der psychischen Gefährdungsbeurteilung als Einfallstor für die Auseinandersetzung mit „Purpose“ (K. Liebchen).
  • Eine großes Wirtschaftsprüfungsunternehmen ent-scheidet sich, das Thema „Stärken“ in den Mittel-punkt eines neuen Personalentwicklungskonzepts zu stellen, um ihre Führungskräfte systematisch zu entwickeln und für ihre Aufgabe zu stärken (S. Duderstädt).
  • Die Mitarbeitenden eines Finanzdienstleisters kön-nen erleben, wie  ihr Vorgesetzter mit ihnen an der positiven emotionalen Besetzung von vorgegebe-nen Vertriebszielen arbeitet (M. Heiderich).
  • Über Kunstbetrachtung und kreatives Gestalten erhalten Führungskräfte im Rahmen eines kompak-ten Instensivworkshops einen neuen Zugang zu Stärken, Werten und Sinn in ihrer Arbeit (M. Nebelung). 

 

2. Damit die Interventionen der PP ihre Wirkung entfalten können, bedarf es einer Verankerung im Alltag.

  • Mit dem „3x3- Starterpack“ beginnt der Tag bereits mit dem Fokus auf Dankbarkeit, Vorfreude und Selbstwirksamkeit (E. Meyer).
  • Kinder können mit altersgerechten Achtsamkeits-übungen lernen, ihre Gefühle besser zu wahrzu-nehmen, sich zu konzentrieren und stillzusitzen „wie ein Frosch“ (N. Zätsch).
  • Bei den „4-Evening-Questions“ gelingt es durch die geschickte Kombination verschiedener Fragen, zunehmend die eigenen Stärken besser wahrzu-nehmen. Dieser Effekt wurde durch eine Studie bereits bestätigt. (Dr. M. Ebner)

 

3. Die Positive Psychologie wendet sich an den ganzen Menschen.

  • In der Kombination von PERMA und Alexandertech-nik können Menschen erleben, wie die PERMA- Elemente körperlich erfahrbar und verankert wer-den (A. T. Werner/ F. Wesemann).
  • „Leben in Fülle“ ist auch eine spirituelle Vision. Die Interventionen der Positiven Psychologie und die traditionellen spirituellen Übungen, etwa in der benediktinischenTradition, weisen frappierende Ähnlichkeiten auf und können sich gegenseitig befruchten. (Dr. D. Schmelter)
  • Die sogenannte Positive Psychologie 2.0 geht schliesslich auf das gesamte Erfahrungsspektrum des Menschen ein und erforscht z.B. den Nutzen negativer Emotionen und die Bereitschaft, für sinn- und wertvolle Ziele auch Entbehrungen auf sich zu nehmen. (Dr. C. Celebi)

 

Umrahmt wurde das intensive Vortragsprogramm von vielen Seitengesprächen bei leckeren Häppchen, Bewe-gungs- und Begegnungsangeboten ( R. Albetkov/ M. Wegener) und Informationen über die neuen Ausbil-dungsformate bei der DGPP (Dr. C. Celebi). Ein inspi-rierendes und erlebnisreiches Event, der Lust machte auf mehr- spätestens bei der Summit am 16.6.2018.

 

Michaela Wegener

Der kraftvolle Start in den Tag mit dem 3x3 Starterpack - Die erste PP-Intervention für Morgenmuffel

Als Morgenmuffel hoffte ich in der Positiven Psychologie auf eine Intervention, um gut in den Tag starten zu kön-nen. Da ich dort noch keine fand, habe ich mit verschie-denen Bausteinen der Positiven Psychologie selber experimentiert. Herausgekommen ist eine Intervention, die  Dankbarkeit, Vorfreude und Selbstwirksamkeit kom-biniert und nur wenige Minuten dauert. Mit dieser Inter-vention geht es mir seit über einem Jahr selber gut und ich habe sie schon erfolgreich in verschiedenen Coa-chings und Seminaren zum Einsatz gebracht.

Elke Meyer

"Führung stärken, Stärken fördern: Ansätze der Positiven Psychologie im neuen Personalkonzept von KPMG"

Damit das neue Konzept gelingt, gibt es nicht nur zahl-reiche Maßnahmen zur Information und zum Enabling der Beteiligten, sondern vor allem auch neue Rollen, die die erfolgreiche Umsetzung der Ideen unterstützen und begleiten. Erste Ansätze der Positiven Psychologie ha-ben bereits Eingang in die Ausgestaltung dieser Maßnah-men und Rollem gefunden, weitere sind konkret geplant bzw. angedacht sind.

 

Für Auskünfte genauere Auskünfte hierzu stehe ich gerne zur Verfügung:

Susanne Duderstädt
Senior Expert Learning & Development, Human Resources
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
+49 30 2068-4515
sduderstaedt@kpmg.com

 

 

Susanne Duderstädt

Finanzdienstleistungen mit Sinn - vorgegebene Ziele in einem Vertriebssystem energetisch aufladen und das Potenzial positiver Emotionen entfachen

„Höher, schneller, weiter…“- welcher Mitarbeiter im Vertrieb kennt das nicht? Immer höhere Ziele werden auf immer weniger Mitarbeiter verteilt („Top-Down“). In der Folge identifizieren sich die Menschen zunehmend weniger mit den Vorgaben. Viel zu häufig mit dem Ergebnis von Frust statt Lust. Beste Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg? Wohl eher nicht.

 

Als verantwortliche Führungskraft eines Vertriebsteams mit 14 Mitarbeitern im Firmenkundengeschäft einer Sparkasse wollte ich diesen Trend stoppen. Ich entschied mich für ein Pilotprojekt: die Ressource „Sinn bei der Arbeit“ bewusst nutzen, beginnend mit der Zielplanung 2017. Das erschien vielversprechend, da empirisch belegt ist, dass „Sinnwahr-nehmung bei der Arbeit“ nicht nur intrinsische Motivation, sondern auch das wirtschaftliche Ergebnis steigern. Und dieser Effekt ließe sich ausweiten, wenn es gelingt, regel-mäßig und kontinuierlich im Team positive Emotionen anzuregen (vgl. Broaden-and-Build Theory nach Barbara Fredrickson).

 

Ich beschloss, mit meinem Team im Rahmen eines ein-tägigen Workshops ein „sinnorientiertes Ziel“ für 2017 zu entwickeln. Hieran würden wir unsere unterjährigen Ver-triebsaktivitäten ausrichten und im besten Fall schneller, leichter und nachhaltiger auch das vorgegebene Top-Down Ziel erreichen. Alles dies mit Hilfe der Intervention des Purpose Goal, welche ich angelehnt an das Purpose Board entwickelt hatte.

 

Dazu haben wir uns im November 2016 im Team zunächst gefragt: Wer sind die relevanten Beteiligten im System? In einem Kontext von Vertrieb sind das unsere Kunden, unse-re Sparkasse, unser Team sowie der einzelne Mitarbeiter. Für jeden dieser Bereiche haben wir erhoben, was das ein-zelne Teammitglied jeweils als sinnstiftend, nützlich und damit motivierend erlebt. Intensive Gruppengespräche („Kaskadenaustausch“) führten im Ergebnis zu einer prägnanten Sinn-Formulierung für jeden Bereich.

 

Anschließend haben wir die jeweilige Sinn-Formulierung überführt in ein Ziel. Prozessual sind für diesen Schritt unterschiedliche Methoden denkbar (z. B. Arbeit mit Skalierungen). Im konkreten Pilotfall hat das Team allein- ohne meine Einbindung als Führungskraft- einen eigenen zukunftsorientierten und inspirierenden Anspruch formu-liert. An dieser Stelle eine wichtige Erfahrung zum Inhalt eines sinnbasierten Zieles: ich hatte bezüglich der Formu-lierung durch mein Team ein eigenes emotionales Aha-Erlebnis erwartet. Aber das formulierte Ziel erschien mir eher wie eine Selbstverständlichkeit. Doch bei näherer Betrachtung wird schnell deutlich: es entscheidet niemals der Inhalt eines Zieles über die Wirkung, die es entfaltet. Entscheidend ist vielmehr die Bedeutung, welche einem Ziel in einem bestimmten Kontext zugeschrieben wird. Und wenn die gewählte Formulierung aus Sicht meines Teams bedeutet, dass dieses Ziel „anmacht“ (Zitat aus dem Team) und „energetisiert“, ist ein solches Ziel stimmig. 

 

Die Nachhaltigkeit in der Umsetzung haben wir durch Installation verschiedener Feedbackschleifen sicherge-stellt. Genannt seien hier eine vierteljährliche Kundenbe-fragung („messbares“ Feedback durch Bildung von Kenn-zahlen), eine durch das Team selbst gebastelte „Highlight Box“ (sammeln von positiven Kundenrückmeldungen) sowie ein „Teambarometer“ (rote und grüne Kugeln, die die Mitarbeiter unter der Woche in ein Reagenzglas werfen, drücken jeweils die erlebte Qualität und Wertschätzung der Zusammenarbeit im Team aus). Ein wöchentliches Stand-Up-Meeting im Team bildet ein Format, indem bezüglich „Highlight Box“ und „Teambarometer“ nicht nur ein Dialog möglich, sondern zusätzlich positive Emotionen wie Interesse, Hoffnung und Stolz anregt werden (Broaden-and-Build Theory). Auch die Integration des Top-Down Zieles in den Prozess (Soll-Ist-Abgleich zweimonatlich im Rahmen von Teamrunden) ist ein wichtiger Baustein und gewährleistet die Ankopplung an das „offizielle“ Zielsystem. 

 

Zwischenergebnis nach neun Monaten: dokumentiert über eine anonyme Mitarbeiterbefragung ist die Mitarbeiterzu-friedenheit signifikant gestiegen. Auch die wirtschaftlichen Ergebnisse entwickeln sich positiv. Mein Fazit: Wer „Sinn bei der Arbeit“ ignoriert, ignoriert Ressourcen. Zu Lasten der Menschen- und des wirtschaftlichen Erfolges.

 

Marc Heiderich

Wo Tradition auf neue Erkenntnisse trifft - Wie die Positive Psychologie ins Jobcenter kam und wo sie zu wirken beginnt

Traditionen haben ausgehend von meiner Erfahrung besonders in der Agentur für Arbeit einen großen Stellen-wert und sie scheinen auf den ersten Blick unerschüt-terlich. Nichts desto trotz gibt es auch hier „Gallische Dörfer“, die sich trauen, etwas zu verändern.

Ein solches „Gallisches Dorf“ ist das Jobcenter Osna-brück. Hier kommen nach meiner Ansicht bereits Inhalte  der Positiven Psychologie im Bereich der Arbeitsvermitt-lung der Grundsicherung zur Wirkung.

In welchem Verhältnis stehen nun der Wunsch nach posi-tiven Veränderungen und die genannte Tradition? Ich stelle diese Frage, weil ich daran glaube, dass positive Veränderungen auch in traditionellen Unternehmen der öffentlichen Verwaltung möglich und notwendig sind.

Tradition kommt vom Lateinischen „traditio“. Das bedeu-tet "weitergegebene Meinung, Überlieferung, Übergabe und Auslieferung". Tradition ist normalerweise etwas, das seit vielen Generationen weitergegeben wurde und daher als kultureller Wert gilt. Im Bereich der Arbeitsagentur gehören Begrifflichkeiten wie ‚Fordern und Fördern‘, ‚passgenaue Vermittlung‘, ‚Eingliederungsvereinbarung‘ u.a. dazu. Der Vermittler ist der unbestrittene Experte, der den Arbeitsmarkt kennt und einschätzen kann, was das Beste für den Kunden/Bewerber ist. Dahinter verbirgt sich für mich der kulturelle Wert, dass der Vermittler per se weiß, was gut und richtig für den Kunden ist. „Ich weiß, was gut für dich ist! Folgst du mir, geht es dir gut, folgst du mir nicht, musst Du die Konsequenten tragen.“

Einer solchen Tradition zu folgen, hat für mich aber zwei Seiten. Einerseits verspricht Tradition Verlässlichkeit. Ich weiß was ich zu tun habe und was von mir erwartet wird. Der Vermittler ist sich so seiner Sache sicher und der Kunde weiß im Vorhinein, was auf ihn zukommt. Das Bewährte gibt Sicherheit und die Menschen, die diese Traditionen befolgen, werden geachtet.

Die andere Seite dabei besteht aber darin, dass Neues häufig übermäßig kritisch betrachtet und manchmal sogar als bedrohlich empfunden wird. Sätze wie, “das haben wir immer so gemacht“, hindern die Mitarbeiter nicht selten daran, neue Pfade auszuprobieren. Wird den Traditionen blind gefolgt, können sie einen versklaven. Wird Traditionsbewusstheit übertrieben,  kann sie in Starrheit, Unbeugsamkeit und dem Festhalten an bereits Überholtem ausarten. Damit das nicht geschieht, braucht Traditionsbewusstheit als Gegenpol die Kultivierung von Spontaneität, Wandel, Veränderung und Bewegung.

Innerhalb der Agentur für Arbeit haben natürlicherweise Zahlen, Daten und Fakten einen hohen Stellenwert. Nicht selten wird ihnen traditionsgemäß aber eine größere Aufmerksamkeit als den Schicksalen der Menschen gewidmet, die dahinter stehen. Das Jobcenter Osnabrück mit seinem klaren Focus auf die Menschen, kommt mir deshalb wie das oben genannte kleine Gallische Dorf vor, das sich mit Erfolg für seine Bewohner und seine Besu-cher einer Übermacht entgegen stellt.

Im Jobcenter Osnabrück gibt es bereits verschiedene Bereiche, in denen die wertschätzende und sinnhafte Arbeit ihre Wirkung zu entfalten beginnt. Verschiedene Themen, die der Positiven Psychologie zugeordnet werden können, haben Einzug in die Organisationsent-wicklung unseres Jobcenters gefunden und genießen die Wertschätzung der Geschäftsführung.

Unsere Flure sind bewusst hell und freundlich gestaltet. Die Werkakademie ist Licht durchflutet und hochwertig eingerichtet. Alles soll dazu beitragen, dass sich die Men-schen hier wohl und gut aufgehoben fühlen.

Durch die gesetzlich vorgeschriebene Durchführung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung konnte das Thema „Purpose“ diskutiert werden. Die Frage nach „Sinn“ in den Signaturstärken hat in einem Workshop Raum erhalten. Dabei sind auch Kollegen aus dem Ber-eich „Leistung“ mit einbezogen worden.

Aus dem Workshop ergab sich die Planung von internen Schulungen mit Themen der Positiven Psychologie (positive Sinnstiftung bei der Arbeit, positive Emotionen, positive menschliche Beziehungen nach J. Dutton). Sie sind eng mit den Problemen der Arbeitsvermittler ver-bunden. Nicht zuletzt die Themen Achtsamkeit und Resilienz sollen zukünftig im Jobcenter mehr Raum bekommen.

Auch werde ich verstärkt von Kolleginnen und Kollegen angesprochen, wie ich Ihnen bei der Arbeit mit schwieri-gen Kunden helfen kann. Dazu wird mir von der Ge-schäftsführung Zeit und Freiraum gewährt. Ich bin sehr dankbar, dass ich viele Inhalte und Methoden aus meiner Ausbildung auf dem Gebiet der Positiven Psychologie für meine Kunden und meine Mitarbeiter nutzbar machen kann.  

Ich hoffe, dass es in der Zukunft zu einer echten Tradition wird, die Kunden des Jobcenters noch viel stärker dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg in der Arbeitswelt gemäß ihrer Signatur zu finden.

 

Kirsten Liebchen

Flourishing in Body and Mind - PP und Alexandertechnik

Steht in der PP-Arbeit die mentale Reflexion in der in-neren Arbeit (Kognition, Emotionen) im Mittelpunkt, spielt in der Alexander-Technik der Körper eine ziehende Rolle, um im Leben aufzublühen. Der sich öffnende Körper, der das Zuviel an Spannung loslassen kann, findet seine authentische balancierte, bewusst wahrgenommene positive Ausrichtung. Der Körper unterstützt den Geist. Selbstregulierung, Wahrnehmung von Spannungsmus-tern, positive Steuerung kehren die Negativschleife um. Räume im Körper und im Denken entstehen. Im Sinne der Kohärenz von Antonovsky ist eine Stimmigkeit im Körper erreichbar, die korreliert mit der Stimmigkeit im Geiste: wir werden Handlungsfähig.

 

Der Boden unterstützt mich, gibt mir Sicherheit, im Rük-ken kann ich mich anlehnen, mich ausbreiten, der Kopf ist Handlungsfähig und hat den Überblick mit allen Sin-nen, die Arme grenzen meinen entspannten präsenten Bereich ab, in dem ich aufblühe und meine Arme  agieren können.

 

„Die Qualität, nach der wir suchen, ist das „Nicht-TUN“. Es ist die feine Linie zwischen Über-Anstrengung und Schlaffheit, die feine Linie, die die gewünschte Spannung trifft wie beim Spannen eines Bogens.“

 

Am Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte F.M. Alex-ander (1869-1955) über einen geduldigen und langen Prozess der Selbstbeobachtung einen grundlegend neuen Ansatz in der psycho-physischen Körperarbeit. Er entdeckte die zentrale Bedeutung der Beziehung zwi-schen Kopf – Hals und Rücken für den Körper in Bewe-gung und in Ruhe: Wenn diese Beziehung frei von unnö-tigen Spannungen ist, haben alle Muskeln im Körper die Möglichkeit, in ihrer natürlichen Spannung zu agieren. Diese flexible Balance vermag vor körperlichen Leiden aufgrund von Fehlhaltungen, wie z.B. Rückenschmerzen, Atembeschwerden, stressbedingte Störungen innerer Organe u.a. zu schützen, sie ermöglicht ebenso ihre Heilung.

 

Negative Emotionen, Stress sind im Körper schnell wahr-nehmbar und über den Körper positiv veränderbar.

 

Positive Emotionen wie z.B. Freude und Gelassenheit, wie auch die anderen PERMA Aspekte wie etwa Sinner-leben und Zielerreichung können im Körper ebenso erlebbar gemacht und verankert werden. Durch eine bewusstere achtsamere Wahrnehmung der Prozesse im Körper, entsteht ein Ansatz, der Menschen ganzheitlich positiv zum Aufblühen bringen kann, in Body und Mind.

 

Frank Nesemann und Thomas Achim Werner

"Mein ganzes Glück bist DU" - Benediktinische Spiritualität und Positive Psychologie"

Der Begriff „Gott“ bezeichnet nach dem Benediktiner Anselm von Canterbury (1033-1109) das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann (id quo maius cogitari nequit). Wenn wir über Gott reden, dann meinen wir die nicht mehr steigerungsfähige, unüberbietbar vollkommene Wirklichkeit. Darum muss Gott mindestens eine personale Wirklichkeit absoluter Liebe sein und dabei völlig frei von jeglicher Ambivalenz. Die Einheit des Menschen mit Gott bedeutet folglich den Inbegriff des Glücklichseins, des „Lebens in Fülle“ (Joh 10,10), zu dem wir bestimmt sind. Wo Wahrheit und Sinn, Freiheit und Liebe, Friede und Heil verwirklicht werden, dort geschieht Gottes Wille. Ein glaubender Christ sieht seinen Auftrag darin, diesen Willen Gottes für sich und andere bestmöglich zu realisieren. Ein darauf ausgerichteter Lebensstil wird bei den Benediktinern besonders bewusst kultiviert. Als Everest-Ziel formuliert Benedikt von Nursia (ca. 480-547) das Aufblühen des Glaubenden, der im weitherzigen Vollzug lebendiger Gottes- und Menschenliebe zu unaussprechlicher Freude gelangt (vgl. RB Prolog 49).

 

Um ein solcherart „erlöstes“ Leben führen zu können, bedarf es der Freiheit von den Mechanismen des Ego, die in den drei „brisanten Interessen“ (Geld, Macht, Sex) akut werden. Darum lebt der Benediktiner in klösterlicher Einfachheit, Beständigkeit, Demut und Keuschheit geradezu programmatisch den alternativen Kontrast zu den etablierten Gesetzmäßigkeiten jener destruktiven Dynamiken, nach denen unser gesellschaftlich-kulturelles System in seiner großenteils strukturell gewaltsamen Konstitution funktioniert. Die Freiheit von der bedrängenden und bedrückenden Anhaftung an den „Ballast“ bestimmter (materieller, personeller, emotioneller) Bindungen ermöglicht ihm eine unbefangene und geradlinige Fokussierung auf das Wesentliche. Die treue Verwurzelung in einer Gemeinschaft an einem Ort schenkt ihm ein Gefühl verlässlicher Beheimatung (stabilitas in congregatione). Eine bodenständige Wirklichkeitseinschätzung, ohne sich und anderen etwas vormachen zu müssen, befähigt ihn zu souveränem Handeln in realistischem Optimismus (humilitas). Der Ausstieg aus dem Modus sexueller Getriebenheit eröffnet ihm wesentlich weitere Möglichkeiten des Liebens als nur diejenigen, welche im Rahmen der bei vielen Zeitgenossen leider allzu üblichen Engführung der Bedeutung von „Liebe“ auf das beschränkte Repertoire an Zuneigungsevokationen zwecks Anbahnung und Aufrechterhaltung exklusiver Paarbeziehungsgeschehnisse plausibel erscheinen (Love 2.0).

 

Der Claim benediktinischer Lebenskunst lautet daher: in gemeinsamer Ausrichtung auf Gott einfach glücklich leben und lieben ohne Gier. Die dazu förderlichen „geistlichen Übungen“ weisen zum großen Teil frappierende Ähnlichkeiten mit Konzepten und Interventionen der Positiven Psychologie auf. So machen sich Benediktiner etwa den von Barbara Fredrickson (geb. 1964) erforschten und bestätigten „Undoing Effect of Positve Emotions“ zunutze, wenn sie negativen Gedanken- und Gefühlsmustern die positive Kraft biblischer Bilder und Botschaften entgegensetzen (antirrhetische Methode) oder belastende Leidenschaften in der betenden Betrachtung heiliger Texte konstruktiv bewältigen (affectuum palaestra). Es fallen Parallelen zu den Erkenntnissen Amy Cuddys (geb. 1972) auf, wenn sie die spürbare Wirksamkeit der empfänglichen Ausrichtung auf die heilend-befreiende und gedeihlich-stabilisierende Präsenz des Göttlichen durch leibliche Gebärden intensivieren („Power Posing“). Die auf Christopher Peterson (1950-2012) zurückgehende positiv psychologische Maxime „other people matter!“ befolgen sie ebenso wie die Einsicht in die Wichtigkeit des Selbstmitgefühls im Sinne von Kristin Neff (geb. 1966), wenn sie einerseits monastische Rituale wie Rückzug in die Stille oder schweigendes Bei-sich-Sein pflegen und andererseits aktiv in verschiedenen Bereichen auch für das Wohl Anderer arbeiten und dabei in einer geschwisterlichen Gemeinschaft leben, in der das individuelle Personsein eines jeden Einzelnen gefördert und gewahrt wird (communio). Nicht zuletzt gehört es zu ihren Idealen, dass alles von Achtsamkeit getragen und geprägt sein soll. Die Reihe der Beispiele für theoretische Konzepte und praktische Interventionen der Positiven Psychologie, die in der benediktinischen Lebenskunst faktisch angewandt werden, ließe sich noch lang erweitern.

 

Der benediktinische Stil des Betens, Arbeitens, Lebens und Glaubens erweist sich in vielerlei Hinsicht als geradezu prototypisch für eine „Positive Spirituality“, welche mit interdisziplinärer Forschung im Schnittfeld von Theologie, Positiver Psychologie und Spiritualität näher zu beleuchten durchaus vielversprechend erscheint. Jedenfalls lohnt es sich, entsprechende Synergien weiterhin bewusst zu kultivieren und auszubauen.

 

Benediktinische Spiritualität kann, wie Fidelis Ruppert OSB (geb. 1938) formuliert (Ruppert, Fidelis: Geistlich kämpfen lernen. Benediktinische Lebenskunst für den Alltag, Münsterschwarzach: Vier-Türme-Verlag, 2. Auflage 2014, 37), „auch Menschen außerhalb des Klosters faszinieren“; denn wer wollte nicht „in die Weite der Liebe finden, die sein ganzes Leben prägen und die auf die Umgebung ausstrahlen kann“? Wer diese Erfahrung macht und auf diesem Weg voranschreitet, versteht den Beter, der in Ps 16,2 in dankbarer Freude und vertrauensvoller Zuversicht die Innigkeit seiner Bindung an Gott zum Ausdruck bringt: „Mein ganzes Glück bist Du“!

 

Dr. Denis Schmelter

Energizer - PP in Bewegung

Energizer - PP in Bewegung

Rinat Albetkov

Stillsitzen wie ein Frosch - Achtsamkeit mit Kindern

Gerade Kindern gelingt es ganz im gegenwärtigen Mo-ment zu sein. Aber Kinder haben auch oft viel zu tun, sind müde, schnell abgelenkt oder unruhig. Manchen fällt es - wie den Erwachsenen auch - abends schwer, die Grübel-fabrik abzuschalten und zur Ruhe zu kommen.

 

Kleine Achtsamkeitsübungen und Meditationen können helfen. Sie sind insbesondere für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren geeignet, um Gefühle wahrzunehmen und zu verstehen und sich besser zu konzentrieren. Sie sind ebenso geeignet für Kinder, die sich mehr Selbst-vertrauen wünschen und so sein möchten, wie sie sind. Die Übungen können helfen, fester im Leben zu stehen.

Nicole Zätzsch

Stärken, Werte & Sinn - ein Angebot für Führungskräfte mit Kunst Tiefe und Flügel verleihen

Nachdem Jörg Reckhenrich und ich über viele Jahre hinweg gemeinsam und jeweils in einzeln durchgeführten Projekten immer wieder eindrucksvoll intensive Erfahrun-gen mit der Arbeit mit in der Organisationsentwicklung oder im Coaching gemacht haben, wollten wir gern das Experiment wagen, einen intensiven Workshop für erfahr-ene Führungskräfte mit PP und künstlerischen Tools durchzuführen.

 

Wir haben zwei Führungskräfte für einen Piloten gewin-nen können und sehr gute Erfahrungen mit der dicht aufeinander abgestimmten Arbeit an Stärken, Werten, Sinn und Zielen gemacht. Zurzeit bereiten wir weitere Durchführungen vor. Hier beschreibe ich einige Elemente unseres Workshops. Wir wollen alle einladen, sich von diesen Erfahrungen inspirieren zu lassen und gern mit besonderen Orten und kreativen Methoden zu experi-mentieren!

 

Was haben wir genau gemacht: Unser 24 Stunden Work-shop zog sich von 12:00h bis 12:00h des nächsten Ta-ges. Wir wählten drei Veranstaltungsorte: Für den ersten Nachmittag eine Galerie in der Auguststraße in Berlin, mitten im Herzen der Kunstszene, für den Abend ein Mu-seum und für folgenden Vormittag das Atelier von Jörg Reckhenrich. Methodisch wählten wir einen Mix aus gemeinsamer Arbeit mit allen Teilnehmern, Einzelarbeit, zu zweit, Inputs, Diskussionen und Übungen.

 

Besonders gut illustrieren die Übungen, wie das Zusam-menspiel der Themen mit Kunst funktionieren kann:

 

Das Thema Stärken ist mit einem Strength Spotting – Stärkengespräch durchgeführt worden und die Erkennt-nisse aus diesem Gespräch wurden mit den Ergebnissen des im Vorfeld gemachten VIA – IS in einen Zusammen-hang gebracht. Werte wurden in einer Übung auf schwar-zen Tafel mit Kreide, durch einen intensiven Dialog zu der Frage: „wie sieht ein gelunger Tag aus?“ erarbeitet. Aus beiden Schwerpunkten haben die Teilnehmer Entwick-lungsfelder bzw. Fragen zur persönlichen Lebensge-staltung mitgenommen. Diese wurden am Abend im Museum mit Kunstwerken, in dem „Coaching vor Kunst“ Ansatz vertieft. Diese Phase wurde als besonders inten-siv erlebt. Hier ging es in erster Linie darum, was die Teilnehmenden ganz konkret tun könnten, um ihre Stärken und Werte umzusetzen und leben zu können.

 

Die hier erlangte Tiefe wurde am Vormittag in einer Purpose Board Übung mit kreativen Materialien (Tafel / Leinwand) aufgegriffen. Motti für ein sinnvolles weiteres Leben wurden definiert und abschließend mit Everest – Zielen, konkrete Ausformulierungen für die nächsten Schritte entwickelt.

 

Dieses Feedback eines unseres Teilnehmer ermutigt uns diesen Weg weiter zu gehen:

 

„Unkonventionell. Wirkungsvoll. Beeindruckend. Von Beginn an bewegte sich das Seminar außerhalb der klassischen PE-Konventionen und hinterließ dadurch einen umso stärkeren Eindruck. In ungewohnten Settings wie Galerie, Museum und Atelier konnten wir als Teil-nehmer einen ganz speziellen Zugang zu eigenen, Stärken, Werten und Führungsarbeit entwickeln. Durch die Intensität der Methoden …wurden Grundlagen geschaffen, die sich nachhaltig in die tägliche Praxis integrieren lassen und noch lange nachwirken.“

 

Unser Fazit ist, dass die kreative Arbeit und die Arbeit mit Kunst die beschriebenen Ansätze sehr gut unterstützen. Für weitere Durchführungen werden diese Ansätze auch noch konsequent bei den Themen, die im ersten Durch-lauf eher konventionell bearbeitet wurden, weiterentwik-kelt. Und wir ermutigen alle, auch in diesem Sinne, ihre Arbeit mit Kunst zu bereichern.

 

Wir freuen uns auf Fragen und Anregungen z. B. aus Er-fahrungen, die Ihr mit Kunst in der PP-Beratung gemacht habt.

 

Marlen Nebelung

4-Evening-Questions: Ein spannendes und einfaches Tool für die Praxis - wissenschaftlich überprüft

Menschen haben oft Schwierigkeiten, ihre eigenen Stärken zu erkennen. Ein Grund dafür ist, dass wir sie als oft als selbstverständlich erleben und im Alltag nicht mehr be-wusst wahrnehmen. Das hat den Nachteil, dass Stärken zu wenig bewusst eingesetzt werden.

 

Im Rahmen meiner Forschung zu Positive Leadership haben mein Team und ich die Technik der „Three Blessings“ zu den „4-Evening-Questions“ weiterentwickelt.

 

Zur Überprüfung der Wirkung wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren an die 100 Personen begleitet, die Er-fahrungen und Veränderungen bei der konsequenten Anwendung der 4-Evening-Questions qualitativ erhoben, und anschließend wis-senschaftlich ausgewertet.

 

Wer mehr über die  Technik und die Einsatzmöglichkeiten erfahren möchte, kann sich gerne direkt an uns wenden.

https://www.ebner-team.com/ueber-uns/publikationen/

 

4-Evening-Questions.pdf
PDF-Dokument [461.9 KB]

Dr. Markus Ebner

Neue Trends und Entwicklungen in der PP 

Während immer mehr Menschen von der ersten Welle der PP erfrischt werden, wird zukünftig die zweite Welle der PP (Second Wave, PP 2.0) zunehmend in den Fokus rücken. Wodurch ist diese zweite Welle gekennzeichnet?

 

Die Bewegung der PP besteht bisher nicht einmal 20 Jah-re. Sie entwickelt sich ständig weiter und schlägt neue Richtungen ein oder alte Theorien stellen sich als ungenü-gend heraus und werden erweitert. Impulse von kritischen Beobachtern werden aufgegriffen und lenken die Entwick-lung in eine achtsamere, selbstkritischere Richtung. Paul Wong beschreibt die PP 2.0 als erwachsenere, sensiblere Disziplin, die sowohl weitere spannende, aktuelle Ergeb-nisse als auch konstruktive Kritik von inner- und außerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft integriert (Wong, 2011).

 

Inhaltlich ist hervorzuheben, dass die PP heute nicht nur nach positiven Gefühlen fragt, sondern die ganze Komple-xität menschlicher Emotionen in ihre Untersuchungen und Forschungen einbezieht. Wohlbefinden integriert eine dialektische Balance zwischen positiven und negativen – lichterfüllten Aspekten und Schattenseiten des Lebens (Lomas, 2016). Sie geht auch auf „negative“ Lebenser-eignisse ein (z.B. Posttraumatisches Wachstum als psychologischer Gewinn aus schweren Episoden). Das hat mit dazu beitragen, dass bestimmte Fragestellungen der Positiven Psychologie auch für Kulturkreise interessant wurden, für die auch heute noch die Interessen Gemein-schaft vor denen des Individuums stehen.

 

An vorderer Stelle steht dabei die Tatsache, dass die Positive Psychologie die Grenzen der Psychologie im engeren Sinne überschreitet. Sie fragt in ihrer empirischen Forschung, was in der Politik, in der Ökonomie, der Kultur und anderen gesellschaftlichen Bereichen zum Wohlbe-finden und Glück der Menschen beiträgt und gibt ausge-hend von ihren empirischen Erkenntnissen und For-schungsergebnissen Empfehlungen für eine Weiterent-wicklung der Führungstätigkeit in der Wirtschaft, für neue Formen der Demokratie, bei der sich der Mensch wieder-findet und wohlfühlt, sowie für eine Bildung und Erziehung, die die Stärken der Schüler und Studenten zielgerichtet entwickelt.

 

Ein weiteres Kennzeichnen der aktuellen Entwicklung der Positiven Psychologie besteht darin, dass sie zunehmend kulturelle Grenzen überwindet. In den Anfängen der PP war sie stark an den Bedürfnissen und Fragestellungen einer wohlhabenden Mittelschicht besonders Nordame-rikas orientiert. In einer nächsten Etappe fand die PP ihren Weg nach Europa. Schritt für Schritt wurden weitere Kontinente und Kulturen erreicht und für die Fragestellun-gen der Positiven Psychologie interessiert. Es gibt heute beinahe keinen Flecken der Erde mehr, der sich nicht von den Fragestellungen der Positiven Psychologie und ihren Antworten faszinieren lässt.

 

Eng damit verbunden ist eine weitere neue Entwicklung der Positiven Psychologie der letzten Jahre. Immer mehr Staaten messen mit den Methoden der PP das Wohlbe-finden ihrer Bürger und machen es zum Teil bereits zu einem Kriterium erfolgreicher Regierungspolitik (z.B. World Well-Beeing Project, http://www.wwbp.org/).

 

Heute befassen sich nicht nur Staaten mit dem subjektiven Wohlbefinden, dem Grad der Happiness ihrer Bürger, son-dern die Fragestellung ist zunehmend in das Zentrum der Aufmerksamkeit internationaler Organisationen gerückt. Die UNO, die OECD u.a. messen in regelmäßigen Abstän-den den Grad des Wohlbefindens in den einzelnen Län-dern und machen die dabei gewonnenen Erkenntnisse für ihr Handeln gegenüber diesen Staaten zu einem Grad-messer (z.B. OECD Better Life Index, http://www.oecdbetterlifeindex.org).

 

Ausgehend von diesen erweiterten Wirkungsmöglichkeiten der Positiven Psychologie stellt sich zwingend die Frage, wie die PP auf gesellschaftliche Phänomene Einfluss nehmen kann. Hier sei beispielhaft nur auf die Felder der Demokratie sowie der Bildung und Erziehung verwiesen.

 

In nicht wenigen Staaten der Erde kommt es in wachsen-dem Maße zu schwerwiegenden gesellschaftlichen Krisen, weil die demokratischen Institutionen in erster Linie dem Machterhalt und nicht dem Wohl der Menschen dienen. Was gut für das Wohl der Menschen vor Ort ist, kann die Positive Psychologie sehr gut bestimmen. Es kommt in einer nächsten Stufe darauf an, dass die PP Bündnis-partner in der Politik sucht und findet, um ihre Erkenntnisse auch Realität werden zu lassen.

 

Literatur:

Ivtzan, I., Lomas, T., Hefferon, K. & Worth, P. (2015). Second wave positive psychology: Embracing the dark side of life. London: Routledge.

Kashdan, T., & Biswas-Diener, R. (2014). The upside of your dark side: Why being your whole self--not just your" good" self--drives success and fulfillment. Penguin.

Lomas, T. (2016). Towards a positive cross-cultural lexicography. Journal of Positive Psychology. doi:10.1080/17439760.2015.1127993

Lomas, T. & Ivtzan, I. (2015). Second wave positive psychology. Journal of Happiness Studies.

Tomoff, M. (2017). Positive Psychologie-Erfolgsgarant oder Schönmalerei?. Springer-Verlag.

Neue Entwicklungen und Angebote der DGPP – Neue Trends der Positiven Psychologie

Vortrag: Frau Dr. Christin Celebi

Zusammenafassung: Frau Dr. Christin Celebi & Gerd Mangelsdorf

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