Achtsamkeit an Schulen als Pflichtfach

Bei Achtsamkeit handelt es sich um eine besondere Qualität des menschlichen Bewußtseins, eine spezielle Form von Aufmerksamkeit. Sie beschreibt einen Zustand des Bewußtseins, der es erlaubt, innere und äußere Erfahrungen im aktuellen Moment wahrzunehmen und zuzulassen.

 

Achtsamkeit schafft das Bewußtsein, auch in schwierigen Situation die eigenen Ressourcen zu kennen und sie zielgerichtet einsetzen zu können. Vielen Kindern und Jugendlichen gelingt es oftmals gerade im schulischen Alltag nicht, einen solchen stabilisierenden und Mut machenden Zustand unter Leistungsdruck zu erreichen. Die Reaktion sind Selbstzweifel und Versagen.

 

Großbritannien reagiert mit dem Pflichtfach Achtsamkeit auf die wachsende Zahl von Kindern und Jugendlichen, denen die Ärzte Antidepressiva verschreiben. Zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 5 und 15 Jahren gelten als "psychisch auffällig". In Deutschland sind es annähernd 20 Prozent der unter 18jährigen, die psychische Auffälligkeiten aufweisen.

 

Es zeigt sich, dass die übermäßige Konzentration auf die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten allein nicht ausreicht, in Teilen krank macht und die emotionale Kreativität von Schulkindern verkümmern lässt. Gefragt ist die richtige Balance zwischen kognitiver und emotionaler Intelligenz.

 

Wie sieht nun ein solches Achtsamkeitstraining an einer englischen Schule aus? Schauen Sie hier.

 

Quelle: 

https://www.horizonworld.de/achtsamkeit-pflichtfach-in-englands-schulen/

 

G.M.

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