Positive Psychologie während der Corona-Pandemie - 10 Tipps für mehr Lebensglück in Krisenzeiten

In der Diskussion zu Positiver Psychologie und Corona-Pandemie wurden folgende Empfehlungen gegeben:

 

  1. Das Gute im Leben sehen

Auch an einem wirklich schlechten Tag gibt es Dinge, für die wir dankbar sein können und die zu dem Guten im Leben beitragen. Nehmen Sie sich am Abend 5 Minuten Zeit, um die Frage zu beantworten: Wofür kann ich heute dankbar sein? Was war im Kleinsten heute gut?

 

  1. Eine positive Perspektive wählen

Jede Erfahrung hat mehr als eine Seite. Gerade negative Erlebnisse werden eher aus der Perspektive der damit im Zusammenhang stehenden Verluste betrachtet. Fokussieren Sie auf das, was grade gut läuft und da ist und nicht auf das, was fehlt. Wofür in dieser schweren Zeit können Sie dankbar sein? Was ist das Gute an dem, was Sie grade erleben?

 

  1. Die geschenkte Zeit nutzen

In unserem hektischen Alltag mangelt es uns vor allem an einem, nämlich Zeit. Die Coronakrise bedeutet nun für viele eine Zwangspause. Nutzen Sie diese klug. Was wollten Sie schon immer mal machen, wozu es bisher zu wenig Zeit gab?

 

  1. Negativen Medienkonsum bewusst steuern

Es gibt einen wichtigen psychologischen Grundsatz, der heißt: „Energy flows, where attention goes.“ Je mehr Zeit Sie also mit dem Konsum negativer Nachrichten verbringen, desto mehr Ihrer Kraft geht in diese Richtung. Entscheiden Sie bewusst, wann und wieviel Sie sich über neue Entwicklungen in der Coronakrise informieren möchten und wann nicht.

 

  1. Positive Beziehungen gestalten

Nichts schenkt so viel Glück, wie Verbundenheit. Fragen Sie sich, wer von den Menschen, die Sie kennen, jetzt vielleicht Hilfe braucht. Wem kann jetzt wie geholfen werden? Wem könnten Sie durch einfache Gesten, wie einer Postkarte, eine Freude machen? Vergessen Sie dabei auch die Menschen nicht, die grade jetzt noch mehr am Rande der Gesellschaft stehen als früher schon. Nicht nur die uns nahestehenden, sondern auch Flüchtlinge und Obdachlose benötigen jetzt mehr denn je unsere Hilfe.

 

  1. Die Chancen sehen

Jede Krise ist auch immer eine Chance der Veränderung des eigenen Lebens zum Besseren. Um auch die Coronakrise zu einer Chance zu machen, hilft folgende Frage: Stellen Sie sich vor, sie haben die Krise genutzt, um für sich einen ganz neuen Weg zu begehen. In einem Jahr von jetzt schauen Sie zurück auf diese Zeit. Für welchen Veränderungsprozess, den Sie gegangen sind, war dieses Jahr gut?

 

  1. Offenheit für Neues leben

Die Coronakrise bringt viele neue Erfahrungen und Begegnungsformate mit sich. Seien Sie offen für Unbekanntes, wie virtuelle Cafés, Bars und online Lern- und Begegnungsformate. Mit Ihnen kann sich eine neue Welt und Raum für Wachstum eröffnen. 

 

  1. Homeoffice Pausen für Begegnungen nutzen

Viele Bürojobs können von zu Hause aus genauso gut erledigt werden, wie sonst. Was fehlt, ist der informelle Austausch mit Kollegen. Nutzen Sie Tools wie Zoom, Skype, Facetime und Co. um gemeinsam in den Pausen „essen zu gehen“.

 

  1. Bewusst zur Ruhe kommen

Grade in dieser unsicheren Zeit benötigen wir Ruhe und Gelassenheit. Meditationen, die bewusste gute Gedanken und Gefühle unterstützen, wie die Loving-Kindness-Meditation können helfen, in einen guten Umgang mit der Krise zu finden.

 

  1. Im Hier und Jetzt bleiben

In Krisenzeiten, in denen sich Dinge schnell verändern, ist es am wichtigsten, sich bewusst in der Gegenwart zu verankern. Das Sorgen um die Zukunft und das Trauern um die Vergangenheit bringen eher Leid mit sich, als dass sie hilfreich sind. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf diesen Tag und die Herausforderungen und Geschenke, die er mit sich bringt.

 

Wir danken den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Positive Coaching Moduls dafür, ihre Ideen mit uns zu teilen!

 

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