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Positive Psychologie und das Spielen


Optimismus und Hoffnung wenn man negative Gefühle hat

Beinahe jeder wird sich daran erinnern, dass er oder sie ein gutes Gefühl hatte, wenn man beim Strandvolleyball ermunternden Zuspruch der Mitspielenden erhalten hat oder wenn Kinder nach dem abendlichen Fußballspiel um die Ecke davon berichteten, wie viele Tore sie geschossen oder verhindert haben. Nicht jeder schließt daraus gleich, dass das Spielen einen wesentlichen Beitrag für ein gutes Leben leisten kann. Und doch ist genau das der Fall.

 

Studien weisen darauf hin, dass Sport und andere Formen des Spiels positive Emotionen, Kreativität, Engagement und Beziehungen fördern. Spielerlebnisse stärken die emotionale Intelligenz und die Widerstandsfähigkeit. Spielen ist ein wirksames Mittel zum Stressabbau und zum Schutz des psychischen Wohlbefindens.

Dabei ist spielen nicht trivial. Es ist wesentlich für die persönliche Entwicklung. Spielen beinhaltet das Erleben von Freude und Vergnügen, Lernen und das Erlernen neuer Fähigkeiten. Das Spiel bietet Menschen eine vielfältige Umgebung, um ihre Gefühle auszudrücken und zu erforschen. Das Spektrum reicht dabei von Ängsten über Träume bis hin zu Enttäuschungen. Personen, die regelmäßig altersgerecht spielen, haben eine bessere emotionale Kompetenz. Spielen trägt in jeder Lebensphase zur ganzheitlichen Gesundheit und zum Wohlbefinden bei.

Durch die Teilnahme an Spielen können Einzelpersonen neue Wege erschließen, Ressourcen zu nutzen, Unterstützung zu erhalten oder Bewältigungsstrategien anzuwenden. Sie entwickeln ein höheres Maß an Resilienz. Studien haben eine starke Verbindung zwischen Spiel und Resilienzentwicklung festgestellt. Es hat sich gezeigt, dass Einzelpersonen durch das Spiel die körperliche und emotionale Belastbarkeit entwickeln können, die notwendig ist, um verschiedene Lebensherausforderungen besser meistern zu können.

Das Spielen trägt auch dazu bei, die sogenannte emotionale Intelligenz zu entwickeln. Hierbei handelt es sich um die Fähigkeit, über Emotionen nachzudenken und von Emotionen, um das Denken zu verbessern. Emotionale Intelligenz hilft dem Einzelnen, Widrigkeiten standzuhalten und sich nach Schwierigkeiten besser zu erholen. Die Forschung hat gezeigt, dass emotionale Intelligenz und Resilienz durch das Spielen gesteigert werden.

Studien haben auch den Nachweis erbracht, dass resiliente Menschen das Leben mit mehr Optimismus, Elan und Energie angehen.

Das Spielen schafft die Umgebung, um physisch und psychisch neue Kräfte zu tanken und die Widerstandsfähigkeit zu stärken. Es ermöglicht Menschen, widersprüchliche Emotionen kognitiv zu lösen und negative emotionale Zustände abzubauen.

Untersuchungen in verschiedenen Altersgruppen haben gezeigt, dass das Spielen eine besonders wichtige Ressource zur Förderung einer positiven psychischen Entwicklung ist. Dabei ist zu beachten, dass das Spiel altersspezifisch ist. Spiele die man mit 20 Jahren gespielt hat, können für Menschen über 60 Jahren aus der Zeit gefallen sein.

Oftmals findet man sich zum Spielen im Freundes- oder Familienkreis zusammen, um gemeinsame Zeit zu verbringen und einfach Spaß zu haben. Wie sich zeigt, lohnt es sich darüber hinaus über die Potentiale, die im Spielen für unser Wohlbefinden enthalten sind, nachzudenken und sie zielgerichteter zu nutzen. Quellen:

https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2022.1057557/full

https://www.creativitypost.com/article/why_play_should_be_a_priority_for_every_adults_life



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