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Glück und Gesundheit im Urlaub


Der Weg zu mehr Sinn im Leben: 10 neue  Erkenntnisse der Sinnforschung

Wieder einmal ist Urlaubszeit. Zusammen mit Freunden, der Familie oder allein geht es darum, diesen Zeitabschnitt so gut als möglich zu nutzen, um Stress abzubauen, sich zu erholen, die eigenen Gesundheit zu stärken und Glück zu erleben. Doch allzu oft wird selbst Urlaub zur Belastung oder der positive Effekt verpufft noch auf der Heimreise. Es stellt sich die Frage, was in diesen Tagen des Jahres möglich ist und wie man am besten die selbst gesteckten Ziele einer erfahrungsreichen und erholsamen Zeit erreicht.

 

Die positiven Konsequenzen des Urlaubs

Für die meisten Menschen ist die Urlaubzeit schlicht eine positive Lebenserfahrung und Teil eines guten Lebens. Dabei kann Urlaub so viel mehr:

Urlaub ist gut für Körper und Seele. Verschiedene Studien bestätigen empirisch die allgemeine Erfahrung, dass Urlaubmachen mit höherer Lebenszufriedenheit, besserer Stimmung, weniger Gesundheitsklagen und einem niedrigeren Niveau von Erschöpfung verbunden ist.

Untersuchungen zeigen, dass der Urlaub nicht nur Elemente der Gesundheit und des Wohlbefindens wiederherstellt, sondern zusätzliche Ressourcen wie Kompetenz und Geschicklichkeit in der beruflichen Tätigkeit erschließen kann.


Nicht immer macht Urlaub glücklich

Wichtig für das Wohlbefinden während des Urlaubs ist die Freiheit zu entscheiden, an welchen Aktivitäten man Anteil nimmt. Das hört sich nach einer Selbstverständlichkeit an. Aber schon mancher und manche musste erfahren, dass eigene Wünsche und vorbereitete Programmpunkte oder Abläufe deutlich voneinander abweichen können und eher Stress als Wohlbefinden hervorrufen.

Eine Schlüsselfrage für jeden gelingenden Urlaub und das erlebte Wohlempfinden ist es, ob es gelingt, positive Erfahrungen nicht einfach nur zu erleben, sondern auch zu genießen. Hier lohnt es sich, im Vorfeld bestimmte Strategien des Genießens zu erforschen, sich damit vorab zu beschäftigen und das Erlernte dann anzuwenden.


Die richtige Länge macht’s – Wochenendtrip oder mal richtig raus?

Zu den Fragen eines gelingenden Urlaubs gehört nicht zuletzt, wie lang der entsprechende Zeitabschnitt sein sollte. Müssen es mindestens drei Wochen oder mehr sein oder reicht vielleicht schon eine Woche, um sich spürbar zu erholen und das eigene Wohlbefinden zu stärken?

Empirische Untersuchungen zeigen, dass das Niveau von Gesundheit und Wohlbefinden sehr schnell ansteigt und seinen Höhepunkt am achten Tag des Urlaubs erreicht. In der ersten Woche der Wiederaufnahme der Arbeit sinkt dieses Niveau relativ schnell auf dem Stand vor dem Urlaub. Nachhaltige positive Urlaubserfahrungen wie das Kennenlernen interessanter Menschen können hier länger nachwirken.

Studien bestätigen, dass es für eine langfristige Erholung empfehlenswert ist, mehrere Pausen von der Arbeit während des Jahres einzulegen, um das eigene Wohlempfinden zu erhalten. Auch ein dreiwöchiger Urlaub hat positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlergehen. Oft macht es bei Fernreisen wenig Sinn, einen kürzeren Zeitabschnitt zu wählen. Aber drei Auszeiten von der Arbeit im Laufe eines Jahres haben unterm Strich für Gesundheit und Wohlergehen eine bessere Bilanz.

Wer sofort nach dem Urlaub mit einer besonders hohen Belastung im Job konfrontiert wird, ist in höherem Maße Burnout-gefährdet und verzeichnet mehr gesundheitliche Beeinträchtigungen. Das liefert einen Hinweis darauf, dass wir unseren Urlaub zeitlich klug wählen sollten und im besten Fall so etwas wie "Puffer-Zonen" einbauen.


Egal ob kurz mal raus oder länger weg: Urlaube haben eine große Chance nachhaltig auf das eigene Glück einzuzahlen. Also: Nichts wie weg. Quelle:

https://link.springer.com/article/10.1007/s10902-012-9345-3

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